Was ist ein Malort?

Der Malort nach Arno Stern ist ein Raum, in dem der/die Malende zu seiner/ihrer natürlichen Spur gelangt. Hier kommen Menschen verschiedenen Alters zusammen um zu malen, ohne Vorgabe und ohne Belehrung. Die Haltung der begleitenden Person ist wesentlich, eine Beziehung ohne Belehrung, ohne Wissensvermittlung. Die Kenntnis um die Formulation befähigt die begleitende Person in einer Haltung zu verweilen, die keine persönliche Beurteilung oder Analyse zulässt. Das Bild ist wie es ist.
In der Mitte des Malortes befindet sich der Palettentisch mit seinen 18 Farben und je drei Pinsel – das kollektive Instrument. Das Blatt an der Wand bildet den eigenen, individuellen Raum der/des Malenden. Entsteht das Bedürfnis, so kann sich dieser Raum beliebig vergrößern.
Dieser Rahmen ermöglicht dem Malenden eine Entfaltung ohne Angst vor Bewertung.

Die dienende Rolle im Malort
Carina Nimmervoll absolvierte 2012 das Intensiv - Ausbildungsseminar zur dienenden Rolle im Malort in Wien mit Arno Stern persönlich. Sie ist jederzeit gerne bereit einen Malort in Kooperation zu verwirklichen, sowie die dienende Rolle auszuüben.
Bei Interesse zögern sie nicht eine Nachricht an [email protected] zu senden.

Eigene Erfahrung
Carina Nimmervoll hat selbst jahrelang im ersten Malort Österreichs in Salzburg bei Pij Arno-Klapproth gemalt und ihr Praktikum absolviert. „Durch dieses beglückende Spiel mit Pinsel und Farbe wurde meine Individualität und Selbstwirksamkeit gefördert und auf mein gesamtes Leben übertragen."

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